Pünktlich
frieren die Fans vor der Donau-Arena -
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(Tölzer Kurier vom 2. Januar 2002) |
| Bad Tölz
(hoc) - "Im Sonderzug nach Regensburg, ich war
dabei." Unter diesem Motto startete am Sonntag um
12.56 Uhr pünktlich ein Sonderzug mit zwei
Integral-Garnituren in die Oberpfalz zum Spiel der
Tölzer Löwen beim Liganeuling Eisbären Regensburg. Die
Bayerische Oberland-Bahn erwies sich nach dem
Play-off-Ausflug vom 12. April nach Ingolstadt erneut als
zuverlässiger und pünktlicher Partner der ECT-Fans. Mit
zwei Lokführern, den beiden Betriebsleitern Heino Seeger
und Hans Scheuck, sowie der kaufmännischen Leiterin
Christel Zimmermann an einer der beiden Bars startete der
Zug. Die drei BOB-Beschäftigten versahen ihren Job
unentgeltlich: "Damit der Fahrpreis möglichst
niedrig bleiben konnte", begründete Seeger. 35 Mark
kostete so der Spaß, der es auch wert war. Dafür wurden
die BOB-erer vom Fanclub Freundeskreis mit einem speziell
angefertigten T-Shirt beschenkt: "Wir sind die
Männer mit einem harten Job, wir fahren mit der
BOB." Seeger lobte besonders die Disziplin der Fans
im Zug. Die 340 Mitfahrer benahmen sich bis auf wenige
Ausnahmen sehr ordentlich. Für die musikalische und kulinarische Ausstattung im Zug hatten die Fanclubs gesorgt: mit zwei riesigen Musikanlagen, 2400 Dosen Bier, 100 Litern nichtalkoholischen Getränken und 1000 belegten Semmeln. Übrig blieb so gut wie nichts. Fans aus aller Herren Bundesländer waren mit im Zug. Drei Mitfahrer waren aus Bayreuth angereist, um an diesem legendären Fanausflug teilzunehmen, ein Fan kam aus Bad Liebenzell, eine Dame aus Hamburg, ein Fan aus Stuttgart und wie seit Jahren Günther Hain aus Deggendorf. "Die Stimmung im Zug war bombig", freute sich Seeger. Die BOB machte sogar eine Ausnahme: In den Nichtraucher-Integralen durften ausnahmsweise die Glimmstängel entzündet werden. "Mein Dank gilt der DB-Netz AG, die uns auf den Strecken ab München gut unterstützt und dem Bahnhofspersonal in Regensburg, das uns den Aufenthalt sehr angenehm gestaltet hat", so Seeger. Aus Sicherheitsgründen war die Polizei in Regensburg mit rund 20 Mann angerückt. Eingreifen musste sie jedoch nicht. Auch der Transfer vom Bahnhof zum Stadion mit drei Shuttlebussen verlief problemlos. Kleines Manko: Die Stadionpforten öffneten erst um 16.30 Uhr. Die frierenden ECT-Anhänger nahmen es gelassen. Schließlich erfordert ein "Sonderzug nach Regensburg, ich war dabei" einen gewissen persönlichen Einsatz. |
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Reisefreudige
Eishockey-Musikanten: Jörg Noack, Bobby Weiß und Andi |
| Unter dem Motto "Bunte Mischung"
fuhr eine kleine Musikantengruppe im Fanzug mit nach
Regensburg (Foto). Jörg Noack aus Bad Tölz, Bobby Weiß
aus Weiden und Andi Hassler aus Bayreuth unterstützten
Fans und Mannschaft. "Just for fun", sagte
Weiß bei der Ankunft in Regensburg. Das weitere Programm
des reiselustigen Trios: Nach der Rückkehr in Tölz
übernachteten die drei in der Kurstadt, um am
Silvestertag ins Eisstadion nach Ulm zur Silvesterparty
zu Fahren. |
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